Es ist eine Szene, die ich fast jede Woche erlebe. Jemand hat eine gute Idee, öffnet Lovable, Bolt oder v0, tippt ein, was er will, und sieht nach wenigen Stunden etwas auf dem Bildschirm, das aussieht wie eine echte App. Das erste Gefühl ist Euphorie. „Das habe ich selbst gebaut, und es funktioniert." Dann kommt der zweite Abend. Nutzer sollen sich registrieren können. Eine Zahlung soll durchgehen. Daten sollen irgendwo gespeichert bleiben und nicht beim Neuladen verschwinden. Die App soll ins Netz, nicht nur auf localhost laufen. Und plötzlich steht alles still.
Sie bitten die KI: „Bau die Zahlungen ein" - sie generiert Code, der korrekt aussieht, aber nicht funktioniert. Sie bitten um eine Korrektur - sie repariert eine Stelle und zerstört drei andere. Nach der zehnten Runde wissen Sie nicht mehr, welcher Teil des Codes was tut, der Deploy wirft einen Fehler, den weder Sie noch die KI verstehen, und aus der Euphorie wird diese seltsame Panik: Sie haben 70 Prozent eines Produkts und keine Ahnung, wie Sie die letzten 30 Prozent überwinden.
Wenn das nach Ihnen klingt – lesen Sie bis zum Ende. Ich bin Donaldas, ein Entwickler mit langjähriger Erfahrung, und ich habe schon viele solcher „fast fertigen“ Projekte gesehen. In diesem Artikel erkläre ich offen, warum das fast jedem passiert, was „produktionsreif“ wirklich bedeutet, welche drei realen Optionen Sie als Steckengebliebener haben und was das in Euro kostet. Ohne Schönfärberei.
Warum fast alle an derselben Stelle steckenbleiben
Es liegt nicht an Ihnen und nicht an Ihrem Talent. KI-Tools sind so gebaut, dass sie Sie möglichst schnell zu einem beeindruckenden Ergebnis führen - und der beeindruckendste, am leichtesten vorzeigbare Teil ist das Visuelle. Bildschirme, Buttons, Formulare, Animationen, schönes Design. Genau das generiert die KI hervorragend, weil es davon im Netz Millionen Beispiele gibt und dieser Code in sich abgeschlossen ist: Er muss sich nicht mit Ihrer echten Datenbank oder Ihrer Bank verbinden.
Das Problem ist: Dieser beeindruckende Teil war ohnehin der einfachste. Die eigentliche Arbeit - das, was aus einem hübschen Entwurf ein funktionierendes Geschäft macht - beginnt dort, wo die KI gegen eine Wand läuft. Ich nenne diese Wand die harten 30 Prozent: Authentifizierung, Zahlungen, Datenbank, Sicherheit, DSGVO, Deploy, Integrationen, Fehlerfälle. Diese 30 Prozent Arbeit verschlingen 70 Prozent der Zeit und erfordern Erfahrung, die ein Tool Ihnen nicht übergibt.
Es gibt noch einen Grund, warum Sie genau jetzt feststecken und nicht früher. Die KI arbeitet mit einem begrenzten „Gedächtnis" über Ihr Projekt. Solange wenig Code da ist, geht alles gut. Aber wenn die Dateien mehr werden, vergisst das Tool, was es selbst geschrieben hat, und Korrekturen zerstören immer öfter das, was schon lief. Das ist kein Defekt, sondern eine Systemgrenze. Mehr dazu, wie sich ein Prototyp von einem Produkt unterscheidet, schreibe ich in einem eigenen Artikel über Vibe Coding und warum ein KI-Prototyp noch kein Produkt ist.
Kurz gesagt: Wo Ihr Tempo verschwindet
Die KI bringt Sie in wenigen Stunden auf 70 Prozent - und das ist echt. Aber die verbleibenden 30 Prozent sind nicht „noch ein bisschen mehr vom Gleichen". Es ist eine völlig andere Art von Arbeit: nicht Zeichnen, sondern Ingenieursarbeit. Deshalb fühlt es sich an, als wären Sie gegen eine Glaswand gelaufen - Sie sehen das Produkt, können es aber nicht erreichen.
Was „produktionsreif" wirklich bedeutet
Viele denken, „fertige App" sei gleichbedeutend mit „sieht gut aus und läuft auf meinem Bildschirm". In Wirklichkeit klafft zwischen diesen beiden Dingen ein Abgrund. „Produktionsreif" bedeutet, dass die App für echte Menschen, im echten Netz, mit echtem Geld und echten Daten zuverlässig läuft - ohne dass Sie daneben sitzen und den Server neu starten, wenn etwas abstürzt.
Hier ein ehrliches Bild davon, was die KI in Ihrem Projekt gut gemacht hat und wo Sie fast garantiert gegen die Wand gelaufen sind:
| Bereich | Was die KI gut macht | Wo sie gegen die Wand läuft |
|---|---|---|
| Benutzeroberfläche | Schöne Bildschirme, Formulare, Buttons, responsives Design | Fast nirgends - hier ist die KI wirklich stark |
| Authentifizierung | Aussehen von Login-Formularen, „Passwort vergessen"-Screen | Sichere Sessions, Tokens, Passwort-Schutz, echte Anmeldung |
| Zahlungen | Aussehen von Warenkorb und Kasse | Echter Geldfluss, Webhooks, Fehlerfälle, Rückerstattungen, Sicherheit |
| Daten | Einfache CRUD-Beispiele, Demo-Daten | Echte Datenbank, die bestehen bleibt, Migrationen, Backups |
| Deploy | Läuft auf localhost | Domain, Hosting, Umgebungsvariablen, SSL, Livegang im Netz |
| Sicherheit und DSGVO | So gut wie nichts | Datenschutz, Cookie-Einwilligung, Zugriffsrechte, AVV, Impressum |
| Fehlerfälle | Der „Happy Path", wenn alles klappt | Was passiert bei Fehleingaben, Verbindungsabbruch, geplatzter Zahlung |
Schauen Sie auf die rechte Spalte. Das sind Ihre „verbleibenden 30 Prozent". Das ist keine Kosmetik, sondern der Kern des Produkts. Eine App, die hübsch aussieht, aber die Zahlung eines Kunden verliert oder seine Daten preisgibt, ist schlimmer als gar keine App, weil sie das Vertrauen in Ihr Geschäft zerstört. In Deutschland kommt erschwerend hinzu, dass Datenschutz kein „Nice-to-have" ist: Ohne sauberen DSGVO-Aufbau, Cookie-Consent und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit jedem Dienst, der personenbezogene Daten verarbeitet, ist eine App rechtlich nicht startklar - und seit 2024 ist auch der EU AI Act in Kraft und verlangt Transparenz bei KI-generierten Inhalten.
Drei Optionen, wenn Sie feststecken
An dieser Stelle haben Sie real drei Wege. Keiner ist für alle richtig - es hängt davon ab, wie wichtig Ihnen der Marktstart ist und wie viel Zeit und Nerven Sie investieren können.
Option 1: Allein mit der KI weiterkämpfen
Vorteile
Sie zahlen niemandem etwas. Sie lernen viel darüber, wie Software wirklich funktioniert. Sie behalten die volle Kontrolle.
Nachteile
Genau bei den harten 30 Prozent hilft Ihnen die KI nicht mehr so wie bei der Oberfläche. Sie können Wochen mit Deploy-Fehlern und Zahlungs-Webhooks verbringen und trotzdem etwas bekommen, das „fast läuft, aber nicht immer". Und „fast läuft" ist mit echtem Geld und Nutzerdaten gefährlich. Meistens sehe ich, dass jemand einen Monat kämpft und dabei das Wichtigste verliert: den Moment, in dem die Idee hätte starten können.
Dieser Weg passt, wenn Sie selbst lernen wollen, wenn es ein Hobbyprojekt ohne Frist ist und wenn das Risiko, dass etwas für einen echten Nutzer kaputtgeht, Sie nichts kostet. Wenn das so ist - dann nutzen Sie die KI und kämpfen Sie ruhig. Ich sage das offen, weil nicht jedes Projekt einen Entwickler braucht und ich Ihnen nichts verkaufen will, das Sie nicht brauchen.
Option 2: Alles verwerfen und woanders bei null beginnen
Vorteile
Sie werden den verworrenen KI-Code los. Sie starten auf einem sauberen Blatt mit klarem Plan.
Nachteile
Sie haben Zeit und oft Geld verloren, das Sie schon investiert haben. Und wenn Sie wieder allein mit der KI bei null anfangen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie an derselben Wand bei denselben 30 Prozent landen. Der einzige Unterschied: Jetzt wissen Sie, wo sie steht.
Die Wahrheit ist: Selbst beim Neustart ist nicht alles aus Ihrer Arbeit verloren. Die Idee selbst, die Abläufe, die Logik der Bildschirme, das, was Sie wollen - das ist wertvolle Arbeit, die sich weiterverwenden lässt. Darüber, wie Menschen von der Idee bis zur echten App kommen und welche Fallen unterwegs lauern, schreibe ich im Artikel von der ChatGPT-Idee zur echten App.
Option 3: Jemanden beauftragen, der nach Ihrem Prototyp sauber neu aufbaut
Vorteile
Die Idee geht wirklich live. Die harten 30 Prozent übernimmt jemand, der sie ständig macht. Ihre Arbeit ist nicht verloren – der Prototyp wird zur Spezifikation: Visuelles und Abläufe bleiben erhalten, und das Geschäftskritische (Zahlungen, Daten, Sicherheit) wird von Grund auf so gebaut, dass es langfristig läuft. Sie bleiben Eigentümer des Codes.
Nachteile
Das kostet. Aber - und das ist der wichtigste Gedanke dieses Artikels - es kostet weniger als die Wochen, die Sie selbst kämpfen würden, und unvergleichlich weniger als ein verlorener Kunde, ein Datenleck oder eine verschwundene Zahlung. Es ist eine Investition darin, dass das Produkt tatsächlich Geld verdient.
Dieser Weg passt, wenn Ihnen der echte Start wichtig ist, wenn echte Kunden oder Zahlungen warten und wenn Sie verstehen, dass Ihre Zeit für Ihr Geschäft wertvoller ist als für den Kampf mit Deploy-Fehlern. Genau hier komme ich ins Spiel.
Warum ich keine Spaghetti flicke, sondern sauber neu aufbaue
Ich möchte offen sein, wie ich arbeite, weil es viele überrascht. Wenn jemand ein steckengebliebenes KI-Projekt bringt, erwartet er oft, dass ich „einfach seinen Code repariere". Das tue ich nicht – und das ist eine bewusste Entscheidung zu Ihren Gunsten.
Fremden oder KI-generierten Code übernehme, repariere oder erweitere ich nicht. Selbst wenn die Struktur ordentlich aussieht, kostet es so viel, nachzuvollziehen, was die KI sich „gedacht“ hat, und versteckte Lücken aufzuspüren, dass ein sauberer Neuaufbau fast immer verlässlicher ist. Und wenn der Code das ist, was ich Spaghetti nenne – Schicht über Schicht von KI-Korrekturen, bei denen jede Änderung drei andere zerstört, ohne klare Architektur –, wäre Flicken ohnehin teurer und unzuverlässiger als ein Neuaufbau. Wenn Sie trotzdem auf dem bestehenden Code weiterbauen möchten, können Sie das selbst tun oder mit der Person, die ihn erstellt hat.
Der Kern ist: Ich biete nicht „Ich bringe Ihren Code in Ordnung" an. Ich biete „Ich baue es so, dass es läuft und Geld verdient" an. Das sind verschiedene Dinge. Code in Ordnung bringen heißt, noch ein Pflaster an etwas zu kleben, das ohnehin wackelt. Bauen, dass es läuft, heißt sicherzustellen, dass Zahlungen durchgehen, Daten sicher sind, die Anmeldung verlässlich ist, der Deploy stabil bleibt und das System nicht auseinanderfällt, wenn etwas schiefgeht. Die Erwartung, die ich immer vorab klarstelle: Die harten 30 Prozent sind der teuerste und längste Teil, und genau deswegen kommen die Leute zu mir.
Der beste Teil Ihrer Arbeit – die Idee, die Bildschirme, die Abläufe – bleibt fast immer erhalten. Sauber neu aufbauen heißt nicht, dass Ihre Arbeit weggeworfen wird. Es heißt, dass der Prototyp zur Spezifikation wird und ich unter dem Visuellen von Grund auf ein stabiles Fundament errichte, das die KI nicht gebaut hat.
Genau hier liegt mein Unterschied: Sie arbeiten direkt mit mir. Sie reden mit der Person, die den Code schreibt, bekommen einen transparenten Festpreis statt offener Stunden, und Ihre App läuft auf EU- beziehungsweise deutschen Servern, DSGVO-konform und mit AVV. Wer in Deutschland verkauft, weiß: Verlässlichkeit, Wartbarkeit und nachvollziehbare Verantwortung sind hier kein Bonus, sondern die Grundlage.
Lokale Integrationen, die Ihnen die KI nicht anschließt
Es gibt eine eigene Kategorie der harten 30 Prozent, die ich gesondert hervorheben möchte, weil sie typisch für den deutschen Markt ist und die KI hier machtlos ist: lokale Integrationen. Die KI kann ein hübsches Zahlungsformular generieren, aber sie kann für Sie physisch keine echten deutschen Systeme anbinden.
Konkrete Beispiele, die ich immer wieder von Hand einbaue:
- Zahlungen über PayPal, Klarna, SEPA-Lastschrift, Kauf auf Rechnung oder Mollie/Stripe - das erfordert einen Vertrag mit dem Anbieter, Sandbox-Tests, die Verarbeitung von Webhooks und eine sichere Zahlungsbestätigung. Apple Pay und Google Pay im Mobile-Checkout gehören heute ebenfalls dazu (giropay gibt es seit Ende 2024 nicht mehr).
- Kauf auf Rechnung und Klarna - der kulturelle Standard im deutschen B2C: Kunden erwarten, nach Erhalt der Ware zu zahlen, und das hebt die Konversion spürbar. Für B2B ist Billie (oft über Mollie) das Pendant.
- Online-Ausweisfunktion (eID/AusweisApp), BundID, ELSTER-Zertifikat oder QES via Skribble/D-Trust zur Authentifizierung - keine „API in 5 Minuten", sondern eine echte Integration mit Compliance-Anforderungen. Für regulierte Bereiche kommt ab November 2026 die EUDI-Wallet (eIDAS 2.0) hinzu.
- E-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD), ELSTER und DATEV-Anbindung - seit dem 1. Januar 2025 muss jedes deutsche Unternehmen strukturierte B2B-E-Rechnungen empfangen können; eine DATEV- oder lexoffice/sevDesk-Integration zum Steuerberater ist hierzulande ein echtes Verkaufsargument. Alles GoBD-konform und revisionssicher.
- Versand und Tracking über DHL, Hermes, DPD, GLS oder UPS samt Versandkostenrechner und Paketverfolgung.
Über diese Systeme „weiß" die KI nur oberflächlich, und ihr generierter Code kompiliert oft nicht einmal oder erfüllt die Anbieter-Anforderungen nicht. Das ist Arbeit, die einen Menschen braucht - Verträge, Tests in echter Umgebung und Erfahrung. Mehr dazu, warum die KI genau hier an ihre Grenze stößt, lesen Sie demnächst in einem eigenen Artikel über lokale Integrationen, die die KI nicht anschließt.
Was es realistisch kostet, aus dem Steckenbleiben herauszukommen
Nun zu Zahlen, denn die brauchen Sie. KI-Code stelle ich nicht fertig, deshalb finden Sie hier meine Preise für einen sauberen Neuaufbau von Grund auf, bei dem Ihr Prototyp zur Spezifikation wird – als transparenter Festpreis, immer „ab“. Wichtig: Die genaue Summe hängt nicht vom Zustand Ihres Codes ab, sondern davon, was das Produkt können muss – wie viele Funktionen, welche Zahlungen und Integrationen.
| Umfang | Was es umfasst | Preis |
|---|---|---|
| MVP / PWA | Login, Datenbank, Sicherheit, DSGVO und Deploy; iOS und Android aus einer Codebasis | ab 2.900 € |
| Business-App | Zahlungen, Konten, Verwaltung und lokale Integrationen (PayPal/Klarna/SEPA, eID, E-Rechnung, DATEV) | ab 6.900 € |
| Komplexe Plattform | Mehrere Nutzertypen, komplexe Geschäftslogik, viele Integrationen, Skalierung | ab 14.900 € |
Beachten Sie, dass diese Preise den üblichen Kosten der App-Entwicklung entsprechen. Das ist kein Zufall. Die KI erledigt die leichte Seite, aber der teuerste Teil – die harten 30 Prozent – bleibt trotzdem, und genau er bestimmt den Preis. Manche Menschen sind überrascht – „aber die Hälfte ist doch schon fertig“. Fertig ist die günstige Hälfte. Die teure wartet noch. Zur Einordnung: Ein einfacher Senior-Stundensatz liegt in Deutschland bei 100 bis 150 €/h, ein Lean MVP von Grund auf bei etwa 6.000 bis 15.000 € – ein Festpreis ist hier fast immer die ehrlichere Rechnung als offene Stunden.
Und dennoch lohnt es sich fast immer. Stellen Sie die Alternative gegenüber: ein Monat Ihrer eigenen Zeit im Kampf mit Fehlern, plus das Risiko, etwas zu starten, das Zahlungen verliert oder nicht DSGVO-konform ist. Ein sauberer, professioneller Neuaufbau nimmt dieses Risiko und bringt Ihr Produkt schneller auf den Markt, als Sie es selbst durchkämpfen würden.
Bei 70 Prozent steckengeblieben? Ich baue es sauber neu.
Ihr KI-Prototyp wird zur Spezifikation: Bildschirme und Abläufe bleiben erhalten, darunter baue ich ein stabiles Fundament – Zahlungen, Daten, Sicherheit, DSGVO und Deploy. MVP ab 2.900 €. Schreiben Sie mir, was Sie bauen – innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein Angebot. Auf Deutsch, mit Impressum und realer Ansprechperson.
Meine App neu aufbauenWas Sie schon vor der Kontaktaufnahme tun können
Wenn Sie sich entscheiden, dass Sie Hilfe brauchen, hier ein paar Schritte, die alles beschleunigen und zu einem genauen Angebot führen. Je klarer Sie beschreiben, was Sie bauen wollen, desto präziser kann ich die Arbeit einschätzen.
- Sichern Sie Ihren Prototyp. Ein Link zum laufenden Lovable-, Bolt- oder v0-Prototyp oder Screenshots der Bildschirme – das wird zur Spezifikation und zum visuellen Vorbild. Den Code brauche ich nicht: Ich übernehme ihn nicht, sondern baue das Produkt von Grund auf.
- Schreiben Sie auf, was Sie erreichen wollten. Ein paar Sätze dazu, was die App tun soll und wer Ihr Nutzer ist – das ist wertvoller als zehn Bildschirme.
- Notieren Sie, was das Produkt können muss, aber noch nicht kann. „Kunden sollen per PayPal oder auf Rechnung zahlen“, „die Daten müssen erhalten bleiben“, „Login per eID“ – je konkreter, desto genauer das Angebot.
- Sammeln Sie die Zugänge. Wenn Sie schon eine Domain, ein Hosting-Konto oder einen getesteten Zahlungsanbieter haben – halten Sie diese Infos bereit.
Kurz gefasst: Was tun, wenn Sie feststecken
Wenn Sie eine App mit KI gestartet haben und feststecken, wissen Sie zuerst: Das ist normal und passiert fast jedem. Die KI bringt Sie hervorragend auf 70 Prozent, aber die schwersten 30 Prozent - Authentifizierung, Zahlungen, Daten, Sicherheit, Deploy und lokale Integrationen - lässt sie bei Ihnen. Das ist keine Kosmetik, sondern der Kern des Produkts.
Sie haben drei Wege: selbst weiterkämpfen (gut für ein Hobbyprojekt ohne Frist), bei null neu beginnen (mit dem Risiko, an dieselbe Wand zu laufen) oder jemanden beauftragen, der das Produkt nach Ihrem Prototyp sauber neu aufbaut (wenn Ihnen der echte Start wichtig ist). Wählen Sie den dritten Weg, wird Ihr Prototyp zur Spezifikation, und ich baue das Produkt von Grund auf so, dass es läuft und Geld verdient. Sie bleiben Eigentümer des Codes, ich nutze gängige Technologien, und die harten 30 Prozent übernehme ich.
Zur Vertiefung lohnt sich, worin sich ein KI-Prototyp von einem Produkt unterscheidet, und welche Fallen auf dem Weg von der ChatGPT-Idee zur echten App warten. Und wenn aus Ihrer steckengebliebenen Idee schon jetzt ein laufendes Produkt werden soll – schreiben Sie mir, was Sie bauen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die KI hat die Hälfte gebaut - warum kostet das Fertigstellen genauso viel oder mehr?
Weil die KI die leichte Hälfte baut – Bildschirme, Buttons, Design – und genau das war ohnehin am schnellsten erledigt. Die harten 30 Prozent (Authentifizierung, Zahlungen, Datenbank, Sicherheit, DSGVO, Deploy, Fehlerfälle) erfordern die meiste Arbeit, und genau die liefert die KI nicht zu Ende. Hinzu kommt: Fremden KI-Code müsste man zuerst verstehen und bereinigen, und das dauert oft länger, als ihn sauber neu zu schreiben. Deshalb stelle ich KI-Code nicht fertig: Ich nutze Ihren Prototyp als Spezifikation und baue das Produkt von Grund auf. Der Preis hängt vom Umfang ab – MVP ab 2.900 €, Business-App mit Zahlungen und Integrationen ab 6.900 €, komplexe Plattform ab 14.900 €.
Können Sie auf meinem Lovable- oder Bolt-Code weiterarbeiten?
Nein – fremden oder KI-generierten Code übernehme, repariere oder erweitere ich nicht. Stattdessen baue ich das Produkt sauber von Grund auf neu und nutze Ihren Lovable- oder Bolt-Prototyp als Spezifikation und visuelles Vorbild: Bildschirme, Abläufe und die Logik, die Sie herausgearbeitet haben, gehen nicht verloren. Das ist für Sie die bessere Lösung: Sie zahlen nicht dafür, fremden Code zu entwirren, erben keine versteckten Lücken und bekommen ein stabiles Fundament – Authentifizierung, Zahlungen, Daten, Sicherheit, Deploy –, auf dem Sie in Ruhe wachsen können. Wenn Sie trotzdem auf dem bestehenden Code weiterbauen möchten, können Sie das selbst tun oder mit der Person, die ihn erstellt hat. Den neuen Code besitzen Sie in jedem Fall selbst.
Ist es schneller, von null neu zu schreiben als KI-Code zu reparieren?
Das hängt vom Zustand Ihres Codes ab. Wenn die KI eine saubere Struktur erzeugt hat und Sie nur bei Integrationen oder dem Deploy feststecken, kann Weiterbauen auf dem bestehenden Code schneller sein – das können Sie selbst tun oder mit der Person, die ihn erstellt hat. Wenn aber jede Korrektur einen neuen Fehler auslöst, keine klare Architektur existiert und niemand mehr versteht, was wo passiert, ist ein sauberer Neuaufbau oft schneller und günstiger. Ich arbeite ausschließlich auf diesem zweiten Weg: Ich baue von Grund auf, und Ihr Prototyp wird zur Spezifikation.
Was kostet es, ein mit KI begonnenes Projekt produktionsreif zu machen?
Mit KI begonnene Projekte stelle ich nicht auf dem bestehenden Code fertig – ich baue das Produkt sauber von Grund auf neu, und Ihr Prototyp wird zur Spezifikation. Meine Preise: MVP / PWA (iOS und Android aus einer Codebasis) ab 2.900 €, Business-App mit Zahlungen und Integrationen ab 6.900 €, komplexe Plattform ab 14.900 €. Lokale Integrationen (PayPal, Klarna, SEPA, E-Rechnung, DATEV) sind im Umfang enthalten – meist ist das die Stufe Business-App ab 6.900 €. Den genauen Festpreis nenne ich im Angebot, sobald klar ist, was das Produkt können muss.
Bleibt der Code nach dem Projekt mir?
Ja. Sie sind und bleiben zu 100 Prozent Eigentümer des Codes. Ich baue Ihr Produkt von Grund auf in Ihrem eigenen GitHub-Repository, arbeite dort transparent und übergebe Ihnen am Ende vollen Zugriff auf Code, Hosting und alle Zugänge. Keine Plattform-Abhängigkeit, kein Lock-in – die App läuft auf EU- beziehungsweise deutschen Servern, die Ihnen gehören.
Wie schnell bringen Sie mein Projekt in Produktion?
Mit dem Angebot nenne ich Ihnen einen festen Termin. Ein sauberer Neuaufbau mit Auth, Zahlungen, Datenbank und DSGVO-konformem Deploy dauert meist vier bis acht Wochen. Lokale Integrationen wie Klarna, SEPA-Lastschrift oder eine DATEV-Anbindung kommen je nach Anbieter-Freischaltung hinzu. Sie bekommen einen verbindlichen Zeitplan, keine vagen Schätzungen.
Vom steckengebliebenen Prototyp zum laufenden Produkt
Schicken Sie mir einen Link zu Ihrem Lovable-, Bolt-, v0- oder ChatGPT-Prototyp oder beschreiben Sie einfach, was Sie bauen. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein Angebot für den sauberen Neuaufbau mit Festpreis und Termin – DSGVO-konform, auf EU-/deutschen Servern. MVP ab 2.900 €, Business-App mit Zahlungen und Integrationen ab 6.900 €.
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